Iran: Spannungen nach Protesten und Hinrichtungsdrohungen
Nach der Welle von Protesten im Iran hat Teherans Staatsanwalt betont, dass trotz internationaler Berichte über die Absage von 800 Hinrichtungen, das Regime entschlossen ist, gegen Demonstranten vorzugehen. Präsident Trump hatte zuvor in einer Erklärung Respekt für die angebliche Absage der Hinrichtungen gezeigt, während die iranische Justiz erklärte, dass bislang keine Todesurteile verhängt wurden. Trotz Dementis gab es besorgniserregende Berichte über die mögliche Hinrichtung von Erfan Soltani, einem 26-jährigen Demonstranten, was die Spannungen weiter anheizt. Implizit drohte Trump mit einem harten Eingreifen, falls das Regime seine Pläne zur Vollstreckung von Todesurteilen durchsetzen sollte. Der UN fordert zur Klärung von Todesfällen im Iran auf, während der Druck auf das Regime wächst.
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