Schließungen und Stellenabbau in der Bierbranche: Warsteiner trennt sich von Traditionsbrauereien
Die Haus Cramer Gruppe, zu der der Warsteiner Bierkonzern gehört, hat angekündigt, die Herforder Brauerei zu schließen und die Paderborner Brauerei zum Verkauf anzubieten. Diese Entscheidungen betreffen insgesamt 220 Arbeitsplätze und haben in der Region für Bestürzung gesorgt. Die Gewerkschaft wirft dem Konzern Wortbruch vor und plant, gegen die "stille Brauereibeerdigung" vorzugehen. Politiker äußern sich besorgt über die Zukunft der Mitarbeiter in Ostwestfalen-Lippe. Der Schritt kommt inmitten eines Sparkurses, da Warsteiner seine Produktion bündeln und effizientere Strukturen aufbauen will. Die Schließung der traditionsreichen Herforder Brauerei wird als "Schock-Nachricht" für die Beschäftigten bezeichnet und wirft Fragen zur Zukunft der Bierindustrie in Nordrhein-Westfalen auf.
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