Konflikt innerhalb linker Gruppen bei Demonstrationen in Leipzig
In Leipzig kam es zu einer Serie von Demonstrationen linker Gruppen, die teils gegensätzliche Positionen zu den Konflikten im Nahen Osten einnahmen. Unter dem Motto der Solidarität mit Palästina versammelten sich zahlreiche Demonstranten, jedoch entblätterte sich auch ein Konflikt zwischen verschiedenen linksextremen Strömungen, die teils antisemitische Parolen äußerten. Polizeipräsident äußerte sich zum Einsatz und sprach von einem weitgehend störungsfreien Verlauf, trotz der hohen emotionalen Aufladung der Demos. Es gab mehrere Anzeigen wegen Volksverhetzung, und die Polizei musste einige der Gruppen aufgrund der erheblichen Spannungen voneinander trennen. Die Situation in Connewitz spiegelt die gespaltene Haltung innerhalb der linken Szene wider und zeigt die Herausforderungen, vor denen diese Gemeinschaft steht.
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