Baerbock kritisiert Trumps Vorstoß zur Schaffung eines Friedensrats und warnt vor den Folgen für die UN.
Beim Weltwirtschaftsforum in Davos äußerte sich die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock kritisch zu den Plänen von US-Präsident Donald Trump, einen "Friedensrat" ins Leben zu rufen. Sie bezeichnete den Vorstoß als Angriff auf die Vereinten Nationen (UN) und betonte die zentrale Rolle der UN für den globalen Frieden. Baerbock warnte, dass Trumps Politik, einschließlich der aggressiven Handelspolitik und des Interesses an Grönland, die internationale Ordnung destabilisieren könnte. In einer Talkshow entgegnete sie Trumps Behauptungen, der UN ginge das Potenzial aus, und wies darauf hin, dass die Charta der UN keine bloße Empfehlung sei. Der belgische Außenminister unterstützte Baerbocks Einschätzungen und äußerte Bedenken, dass die USA versuchen, die UN zu ersetzen. Während Trump seine Vision für einen Friedensrat präsentierte, merkte Baerbock an, dass dies zu Unsicherheiten für alle Länder führen würde.
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